Auch in 2026 fand wieder unser Schweißseminar mit Eberhardt Luick statt.
Zwei Tage lang gab es für die drei Teilnehmer allerhand zu lernen und üben zum Thema “Schweißarbeit”.
Der Samstagvormittag startete mit einem umfassenden Theorieteil mit Präsentation. Eberhardt Luick verstand es, praxisnah auf zentrale Fragen der Schweißarbeit einzugehen – ganz gleich, ob die Teilnehmer bereits Erfahrung mitbrachten oder am Anfang der Ausbildung standen.
Im Anschluss an die Theorie bekam jedes Gespann am Samstagnachmittag eine bereits vorbereitete Übernachtfährte zugeteilt. Diese waren zwischen 450 und 550 Metern lang, enthielten zwei bis drei Verweiserpunkte und wurden mit ca. 200 ml Rehschweiß getupft. Für die Zweibeiner waren die Fährten mit Forstmarkierband aus Papier sichtbar markiert. Besonders spannend: Am Samstagabend legten die Teilnehmer dann ihre eigenen Fährten für den Sonntag – eine wertvolle Übung, um das Gelernte direkt praktisch anzuwenden.
Nach jeder Fährtenarbeit erfolgte eine ausführliche Nachbesprechung. Eberhardt Luick ging individuell auf jeden Hund und Führer ein, analysierte das Verhalten, lobte Stärken und zeigte Verbesserungsmöglichkeiten auf. Viele Teilnehmer berichteten, dass sie aus diesen Rückmeldungen nicht nur jagdlich, sondern auch für den Alltag mit ihrem Hund viel mitnehmen konnten.
Am Samstagabend trafen sich die Teilnehmer zum gemütlichen Grillabend bei Nachsuchenführer Thomas Laukenmann, der nicht nur für das leibliche Wohl sorgte, sondern auch aus seinem reichen Erfahrungsschatz berichten konnte. Der Austausch untereinander – von Jäger zu Jäger, von Hundeführer zu Hundeführer – war ein wertvoller Teil des Seminars.